Erasmus+ Schulbildung: School Exchange-Partnerschaften

Zwei Mädchen und ein Bub spielen © OeAD/Gianmaria Gava

School Exchange-Partnerschaften sind Projekte, bei denen ausschließlich Schulen und/oder Kindergärten aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten. Ziel dieser Projektart ist das voneinander Lernen, vor allem aber der Austausch, die Mobilität von Schüler/innen und deren Lehrkräfte.

Dafür sind mindestens zwei Projektpartner aus zwei Programmländern erforderlich, maximal können sechs Schulen oder Kindergärten an einem Projekt teilnehmen.

Das Programm Erasmus+ gibt eine Reihe bildungspolitischer Prioritäten vor. Jedes Projekt muss mindestens eine sogenannte horizontale oder eine spezifische Priorität der Schulbildung ansprechen. Für Österreich sind darüber hinaus keine nationalen Spezifikationen vorgesehen.

Förderfähig sind beispielsweise Projekte, die ...

  • die Qualität und Effizienz der Schulbildung und der frühkindlichen Bildung verbessern.
  • erproben, wie sich digitale Medien möglichst gewinnbringend im Unterricht nutzen lassen.
  • Schulabbrüche vermeiden, indem sie die Schlüsselkompetenzen fördern.
  • die Chancengleichheit in Schule und Kindergarten fördern.
  • die Kompetenzen von Lehrkräften erhöhen.
  • auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene neue Formen der Zusammenarbeit in der (Vor-) Schulbildung entwickeln und erproben.

Die Föderung der Mobilität von Schüler/innen und deren Pädagog/innen steht im Zentrum aller Projektvorhaben.

Förderfähige Einrichtungen

Schulen und Kindergärten

Förderhöhe

Die Förderhöhe beträgt maximal 16.500,00 Euro pro Jahr und Projektpartner.

Laufzeit

School Exchange-Partnerschaften dauern zwischen 12 und 24 Monate.

Ausnahme: Das Projekt inkludiert eine Langzeitmobilität (ab 2 Monate) für Schüler/innen - hier ist eine Projektdauer bis zu 36 Monaten möglich.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Jede in einem Programmland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer School Exchange- Partnerschaft beantragen. Die koordinierende Einrichtung übermittelt den Förderantrag an die Nationalagentur ihres Landes. Sie stellt den Antrag stellvertretend für alle ihre Partner.

Kernstück der School Exchange-Partnerschaften sind Auslandsaufenthalte von Schüler/innen, Pädagog/innen sowie dem Schulpersonal.

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Schulbildung


+43 1 534 08-0
bildung.erasmusplus.at/schulbildung/

Ebendorferstraße 7
1010 Wien

Programmländer

Unter E+ Programmländer werden die 28 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island, Liechtenstein, die ehem. Jugoslawische Republik Mazedonien sowie die Türkei verstanden.

Ansprechpartner in den Bundesländern