Erasmus+ für Pädagog/innen, Lehrkräfte und anderes Schulpersonal

Kinder in Klassenraum © OeAD/Gianmaria Gava

Erasmus+ fördert Auslandsaufenthalte von Pädagog/innen, Lehrkräften sowie nicht-unterrichtendem und anderem Schulpersonal. Dafür gibt es zwei Wege: Die Förderung von Weiterbildungsaufenthalten und die Förderung von Auslandsaufenthalten im Rahmen Strategischer Partnerschaften.

Weiterbildungsaufenthalte für Pädagog/innen, Lehrkräfte und Schulpersonal

Wenn sich Pädagog/innen, Lehrkräfte, Schulleiter/innen und anderes Schulpersonal aus Schule und Kindergarten in Programmländern weiterbilden oder dort unterrichten, übernimmt Erasmus+ einen Teil der Reise- und Aufenthaltskosten, gegebenenfalls auch der Kursgebühren.

Das Programm unterscheidet

  • Fortbildungen,
  • Hospitationen und
  • Lehraufträge.

Solche Auslandsaufenthalte sollen nicht zuletzt die entsendende Einrichtung dabei unterstützen, sich zu modernisieren und international besser zu vernetzen. Um förderfähig zu sein, muss deshalb jede Entsendung in eine nachvollziehbare Strategie der Personal- und Organisationsentwicklung eingebettet sein.

Dauer von Auslandsaufenthalten

Fortbildungen, Hospitationen und Lehraufträge mit Erasmus+ dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate (exklusive Reisezeit).

Fördersätze für Weiterbildungsaufenthalte mit Erasmus+

Die entsendende Institution erhält einen Zuschuss für jede Person, die sich mit Erasmus+ im Ausland weiterbildet. Wie hoch dieser Zuschuss ausfällt, hängt ab von der Art des Aufenthalts, dem Gastland und der Aufenthaltsdauer.

Für Personen mit besonderen Bedürfnissen (z.B. Menschen mit Behinderungen) können Sonderzuschüsse beantragt werden.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Antragsberechtigt sind Schulen und Kindergärten, an denen das zu entsendende Personal beschäftigt ist, oder eine übergeordnete lokale bzw. regionale Schulbehörde. Die entsendende Einrichtung oder Behörde richtet den Förderantrag an die Nationalagentur ihres Landes.

Einzelpersonen können die Förderung eines Weiterbildungsaufenthaltes nicht beantragen. Die Antragstellung erfolgt durch Institutionen im Rahmen von Mobilitätsprojekten.

Auslandsaufenthalte im Rahmen Strategischer Partnerschaften

Einrichtungen der (Vor-)Schulbildung, die sich zu Strategischen Partnerschaften, insbesondere School Exchange-Partnerschaften zusammenschließen, können Personal an ihre Partnerorganisationen im Ausland entsenden.

Erasmus+ bezuschusst solche Aufenthalte im Rahmen von

  • Transnationalen Projekttreffen: In diesen Fällen dient der Aufenthalt in einem Gastland der gemeinsamen Arbeit an der Organisation bzw. den Inhalten des in der Strategischen Partnerschaft verfolgten grenzüberschreitenden Projekts.
    • nota bene: Im Rahmen der School Exchange-Partnerschaften werden die Projektreffen durch die Projektmanagementpauschale gefördert.
  • Transnationalen Lehr- und Lernaktivitäten: Das sind Aktivitäten, die der Weiterbildung innerhalb einer Strategischen Partnerschaft dienen. Gefördert werden diese Aufenthalte nur, wenn sie unmittelbar zum Gelingen der Strategischen Partnerschaft beitragen.

Förderpauschalen für Aufenthalte im Rahmen Strategischer Partnerschaften mit Erasmus+

Erasmus+ fördert Einrichtungen, die ihr Personal im Rahmen Strategischer Partnerschaften bzw. von School Exchange-Partnerschaften ins Ausland schicken, mit Pauschalen.

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Schulbildung


+43 1 534 08-0
bildung.erasmusplus.at/schulbildung/

Ebendorferstraße 7
1010 Wien