ECVET im Überblick

ECVET steht für "European Credit System for Vocational Education and Training". Am 18. Juni 2009 haben Europäisches Parlament und Rat die ECVET-Empfehlung zur Einrichtung eines "Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung" verabschiedet

Die Europäische Kommission fördert seit Jahren die Entwicklung von Transparenzinstrumenten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Instrumente wie ECVET, Europass oder EQR/NQR sollen die europaweite Mobilität von Lernenden unterstützen und Transparenz und Qualität der Bildungsangebote in Europa verbessern.

ECVET basiert auf einer strukturierten Beschreibung einer Qualifikation in sogenannten "Einheiten von Lernergebnissen". Lernergebnisse sind Aussagen darüber, was eine Person nach Abschluss eines Lernprozesses weiß, versteht und vermag. Wo und wie lange jemand etwas gelernt hat, tritt in den Hintergrund. Lernergebnisse werden als Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen definiert. Mittels ECVET-Punkten kann das relative Gewicht von Einheiten von Lernergebnissen in Bezug auf eine bestimmte Qualifikation optional auch numerisch dargestellt werden.

Lernerfahrungen, die eine Person in verschiedenen Ländern oder an unterschiedlichen Arten von Einrichtungen erworben hat, lassen sich mit den verschiedenen Instrumenten von ECVET besser darstellen. Das erleichtert wiederum deren Transfer und Anerkennung.

Seit 2012 wenden die Mitgliedsländer ECVET schrittweise auf die berufsbildenden Qualifikationen an. Der Schwerpunkt liegt auf formalem Lernen, wenngleich ECVET Optionen für die Validierung und Anerkennung von nicht formalem und informellem Lernen bietet.

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4., 5. Juli 2017, Birmingham

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