Erasmus+ Hochschulbildung: Wissensallianzen

Gruppe sitzend auf einer Wiese © OeAD/Gianmaria Gava

Wissensallianzen/Knowledge Alliances sind transnationale Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Unternehmen, die in allen Disziplinen und Sektoren möglich sind und sich durch ihren starken Bezug zur Arbeitswelt auszeichnen. Im Vergleich zu anderen Förderschienen in der Hochschulbildung stellen bei Wissensallianzen Organisationen aus der Arbeitswelt (Klein- und Mittelbetriebe, Großunternehmen, NGOs, NPOs, Forschungsinstitutionen etc.) unabdingbare und gleichwertige Partner dar und sind ebenso wie Hochschuleinrichtungen antragsberechtigt.

Das Konsortium muss aus mindestens sechs Organisationen bestehen, wobei zumindest zwei Hochschulen sowie zwei Unternehmenspartner beteiligt sein müssen. Bei erwiesenem Mehrwert können sich auch (Hochschul-)Einrichtungen aus Drittstaaten (= Partnerländer) an der Partnerschaft beteiligen.

Vorrangige Ziele sind

  • die Modernisierung des Hochschulsektors innerhalb Europas
  • die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von Akademiker/innen
  • der Wissensaustausch zwischen Hochschule und Arbeitswelt
  • die Deckung jenes Bedarfs, der in Unternehmen hinsichtlich benötigter Fachkompetenzen bzw. -kräfte identifiziert wurde.

Um dies zu erreichen können

  • neue Curricula, einzelne Module entwickelt werden
  • innovative Lehr- und Lernmethoden entwickelt werden
  • IT-Produkte und spezifische Software-Programme entwickelt werden, die zugleich in Hochschulen eingeführt und bei Möglichkeit auch in Betrieben angewendet werden können.

Laufzeit

Wissensallianzen dauern zwei oder drei Jahre.

Förderhöhe

Zweijährige Wissensallianzen werden mit bis zu 700.000 Euro, dreijährige Projekte mit bis zu 1 Mio. Euro gefördert.

Weitere Informationen finden Sie im Programmleitfaden der jeweiligen Antragsrunde (Part B – Information about the actions covered by this guide – Knowledge Alliances).

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Hochschulbildung


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bildung.erasmusplus.at/hochschulbildung/

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1010 Wien

Programmländer

Unter E+ Programmländer werden die 28 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island, Liechtenstein, die ehem. Jugoslawische Republik Mazedonien sowie die Türkei verstanden.

Partnerländer

Der Begriff Partnerländer bezeichnet alle Staaten außerhalb der Programmländer; je nach Erasmus+ Programmaktion sind unterschiedliche Partnerländer teilnahmeberechtigt. Informationen dazu finden Sie im Programmleitfaden der jeweiligen Antragsrunde (Part B – Information about the actions covered by this guide – Knowledge Alliances – Table B Project Implementation (Amount in Euro per day) Partner countries).