Erasmus+ Hochschulbildung: Wissensallianzen

Gruppe sitzend auf einer Wiese © OeAD/Gianmaria Gava

Wissensallianzen/Knowledge Alliances sind transnationale Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Unternehmen, die in allen Disziplinen und Sektoren möglich sind und sich durch ihren starken Bezug zur Arbeitswelt auszeichnen. Im Vergleich zu anderen Förderschienen in der Hochschulbildung stellen bei Wissensallianzen Organisationen aus der Arbeitswelt (Klein- und Mittelbetriebe, Großunternehmen, NGOs, NPOs, Forschungsinstitutionen etc.) unabdingbare und gleichwertige Partner dar und sind ebenso wie Hochschuleinrichtungen antragsberechtigt.

Das Konsortium muss aus mindestens sechs Organisationen bestehen, wobei zumindest zwei Hochschulen sowie zwei Unternehmenspartner beteiligt sein müssen. Bei erwiesenem Mehrwert können sich auch Einrichtungen aus Partnerländern (Drittstaaten, siehe Infobox rechts) an der Partnerschaft beteiligen.

In der Antragsrunde 2018 wurden zwei Projekte unter österreichischer Koordination genehmigt (weitere Informationen).

Vorrangige Ziele sind

  • die Modernisierung des Hochschulsektors innerhalb Europas
  • die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von Akademiker/innen
  • der Wissensaustausch zwischen Hochschule und Arbeitswelt
  • die Deckung jenes Bedarfs, der in Unternehmen hinsichtlich benötigter Fachkompetenzen bzw. -kräfte identifiziert wurde.

Um dies zu erreichen können

  • neue Curricula, einzelne Module entwickelt werden
  • innovative Lehr- und Lernmethoden entwickelt werden
  • IT-Produkte und spezifische Software-Programme entwickelt werden, die zugleich in Hochschulen eingeführt und bei Möglichkeit auch in Betrieben angewendet werden können.

Laufzeit

Wissensallianzen dauern zwei oder drei Jahre.

Weitere Informationen finden Sie im Programmleitfaden der jeweiligen Antragsrunde (Part B – Information about the actions covered by this guide – Knowledge Alliances).

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Hochschulbildung


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bildung.erasmusplus.at/hochschulbildung/

Ebendorferstraße 7
1010 Wien

Erasmus+ Programmländer

Programmländer sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union einschließlich ihrer überseeischen  Länder und Gebiete sowie Norwegen, Island, Liechtenstein, Türkei, Serbien (ab Call 2019) und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (siehe Programmleitfaden).

Erasmus+ Partnerländer

Der Begriff Partnerländer bezeichnet alle Staaten weltweit außerhalb der Programmländer; je nach Erasmus+ Programmaktion sind unterschiedliche Partnerländer teilnahmeberechtigt (siehe Programmleitfaden).

Webinar

Partnersuche und Kooperation

Angebote von Hochschuleinrichtungen in Europa und weltweit zur Kooperation mit Österreich finden Sie auf dieser Seite.