Erasmus+ für Studierende und Graduierte

Junger mann und junge Frau sitzen auf Bank vor Universität © OeAD/Gianmaria Gava

Erasmus+ motiviert Jahr für Jahr zehntausende von Studierenden und Graduierten, einen Teil ihrer akademischen Ausbildung im Ausland zu erwerben. Dazu bietet das Programm zwei Möglichkeiten: Studienaufenthalte und Praktika. Für Studierende mit Behinderung und Studierende mit Kindern stehen Zusatzförderungen zur Verfügung.

Studienaufenthalte mit Erasmus+

Mit Erasmus+ können Studierende einen Teil ihres Studiums an Hochschulen in Programmländern absolvieren. Studienleistungen, die sie dort erbringen, erkennt ihre Heimathochschule an, sofern sie dem vorher vereinbarten Studienplan entsprechen. Studienaufenthalte in Partnerländern können im Rahmen der Internationalen Hochschulmobilität (International Credit Mobility) ebenfalls gefördert werden.

Dauer von Studienaufenthalten im Ausland

Erasmus+ fördert Studienaufenthalte von drei bis zwölf Monaten pro Studienzyklus (Bachelor, Master, PhD). Studierende können mehrere Auslandsaufenthalte kombinieren, solange die Gesamtlänge ein Jahr nicht überschreitet.

Fördersätze für Studienaufenthalte mit Erasmus+

Die monatliche Fördersumme beträgt zwischen 300 und 400 Euro. Einen Überblick über die aktuellen Fördersätze pro Land finden Sie in der Dokumentenleiste rechts.

Wer im Ausland studiert, zahlt an seiner Gasthochschule keine Studienbeiträge.

Kostenlose Sprachkurse

Die Europäische Kommission bietet kostenlose Online-Sprachkurse, die helfen, das nötige Niveau für ein Auslandsstudium zu erreichen. Wer in den Genuss dieser Sprachkurse kommt, entscheidet die entsendende Hochschule auf Grundlage der Ergebnisse eines Online-Sprachtests, der vor dem Studienaufenthalt zu absolvieren ist.

Online-Sprachkurse

Online-Sprachtest

Voraussetzungen für einen Studienaufenthalt mit Erasmus+

Für einen Studienaufenthalt mit Erasmus+ kann sich bewerben, wer an einer teilnahmeberechtigten Hochschule in Österreich studiert. Die Heimathochschule muss mit der Gasthochschule ein gültiges Abkommen im Rahmen der Erasmus+ Hochschulcharta geschlossen haben.

Den Antrag auf Förderung eines Studienaufenthalts im Ausland stellt die Heimathochschule im Rahmen von Mobilitätsprojekten – nicht der oder die Studierende.

Praktikumsaufenthalte mit Erasmus+

Studierende und frisch Graduierte können mit Erasmus+ ein oder mehrere geförderte Praktika in Programmländern absolvieren. Praktika für Studierende in Partnerländern werden ab dem Call 2018 gefördert.

Dauer von Praktika im Ausland

Erasmus+ fördert Praktika mit einer Dauer von zwei bis zu insgesamt zwölf Monaten pro Studienzyklus (Bachelor, Master, PhD). Teilnehmer/innen können mehrere Praktika absolvieren, solange die Gesamtdauer ein Jahr nicht überschreitet.

Fördersätze für Auslandspraktika mit Erasmus+

Praktikant(inn)en, die mit Erasmus+ ins Ausland gehen, erhalten monatlich zwischen 400 und 500 Euro. Einen Überblick über die aktuellen Fördersätze pro Land finden Sie in der Dokumentenleiste rechts.

Kostenlose Sprachkurse

Die Europäische Kommission bietet kostenlose Online-Sprachkurse, die helfen, das nötige Niveau für ein Auslandspraktikum zu erreichen. Wer in den Genuss dieser Sprachkurse kommt, entscheidet die entsendende Hochschule auf Grundlage der Ergebnisse eines Online-Sprachtests, der vor dem Studienaufenthalt zu absolvieren ist.

Online-Sprachkurse

Online-Sprachtest

Voraussetzungen für ein Auslandspraktikum mit Erasmus+

Für ein Erasmus+ Auslandspraktikum können sich Studierende und frisch Graduierte bewerben.

  • Studierende müssen an einer teilnahmeberechtigten österreichischen Hochschule eingeschrieben sein. Die Hochschule muss die Praktika als studienrelevant erachten. Voraussetzung dafür ist, dass die Organisationen, die die Praktika anbieten, einen inhaltlichen Bezug zum Studium der jeweiligen Bewerber haben.

Den Antrag auf Förderung eines Praktikums im Ausland stellt in jedem Fall die Heimathochschule – nicht der oder die Studierende.

  • Graduierte können innerhalb eines Jahres nach ihrem Abschluss ein Auslandspraktikum absolvieren. Bewerben müssen sie sich dafür noch während ihres Studiums – und zwar an ihrer Heimathochschule. Für ein weiterführendes Studium dürfen sie nicht eingeschrieben sein. Das Praktikum soll den Übergang ins Berufsleben erleichtern.

Den Antrag auf Förderung eines Praktikums im Ausland stellt die Heimathochschule im Rahmen von Mobilitätsprojekten – nicht der oder die Graduierte.

Digital Opportunity Traineeships

Die Ausbildungsinitiative "Digital Opportunity Traineeships" fördert Praktika von Studierenden und kürzlich Graduierten, mit denen die digitalen Kompetenzen erweitert werden. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.

Studierende mit Behinderung und Studierende mit Kindern

Für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit sowie für Studierende mit Kindern gibt es die Möglichkeit zusätzlicher Förderung im Rahmen des Erasmus+ Sonderzuschusses.

Information und Antragstellung

Beratung und Antragstellung erfolgen im Internationalen Büro der entsendenden Hochschule.

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Hochschulbildung


+43 1 534 08-0
bildung.erasmusplus.at/hochschulbildung/

Ebendorferstraße 7
1010 Wien

Erasmus-Referate

Studienaufenthalte 2018/2019

Praktikumsaufenthalte 2018/2019

Studienaufenthalte 2017/2018

Praktikumsaufenthalte 2017/2018

Erasmus+ Programmländer

Programmländer sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union einschließlich ihrer überseeischen  Länder und Gebiete sowie Norwegen, Island, Liechtenstein, Türkei, Serbien (ab Call 2019) und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (siehe Programmleitfaden).

Erasmus+ Partnerländer

Der Begriff Partnerländer bezeichnet alle Staaten weltweit außerhalb der Programmländer; je nach Erasmus+ Programmaktion sind unterschiedliche Partnerländer teilnahmeberechtigt (siehe Programmleitfaden).