Erasmus+ fördert Lehrende und anderes Hochschulpersonal

Gruppe sitzend auf einer Wiese © OeAD/Gianmaria Gava

Mit Erasmus+ gehen pro Jahr rund 1.000 Lehrende und andere Mitarbeitende österreichischer Hochschulen ins Ausland, um dort zu lehren oder sich fortzubilden.

Lehraufenthalte mit Erasmus+

Erasmus+ übernimmt einen Teil der Reise- und Aufenthaltskosten, wenn Lehrende an Partnerhochschulen im Ausland unterrichten. Erste Priorität genießen Lehraufenthalte in Programmländern. In Ausnahmefällen kommt auch eine Förderung für einen Lehraufenthalt in einem Partnerland in Frage.

Dauer von Lehraufenthalten im Ausland

Lehraufenthalte mit Erasmus+ dauern mindestens 2 Tage (in Partnerländern: mindestens 5 Tage) und höchstens 2 Monate (exklusive Reisezeit). Die Lehrenden müssen im Gastland mindestens 8 Stunden pro Woche unterrichten.

Fördersätze für Lehraufenthalte mit Erasmus+

Die Zuschüsse für Reise- und Aufenthaltskosten variieren je nach Gastland. Personen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten können Sonderzuschüsse beantragen. Das Gleiche gilt für Teilnehmer/innen, die Kinder mit ins Ausland nehmen. Informationen zu den im Einzelfall gültigen Fördersätzen erteilt das International Office der entsendenden Hochschule.

Voraussetzungen und Antragsstellung

  • Die oder der Lehrende ist an der entsendenden Hochschule regulär beschäftigt.
  • Sowohl die entsendende als auch die aufnehmende Hochschule achten die Erasmus+ Charta für Hochschulbildung (ECHE).
  • Zwischen entsendender und Gast-Hochschule besteht ein institutionelles Abkommen.
  • Inhalte und Dauer des Lehraufenthalts haben alle Beteiligten vor Antragsstellung festgelegt.

Den Antrag für die Förderung eines Lehraufenthalts im Ausland stellt in jedem Fall die entsendende Hochschule (International Office) im Rahmen von Mobilitätsprojekten – nicht der oder die Lehrende.

Fortbildungsaufenthalte mit Erasmus+

Hochschulmitarbeiter/innen können sich mit Erasmus+ im Ausland fortbilden. Sie erhalten Zuschüsse für Reise- und Aufenthaltskosten. Diese Förderung ist für Aufenthalte in Programmländern und in Partnerländern möglich.

Dauer von Fortbildungsaufenthalten im Ausland

Fortbildungsaufenthalte mit Erasmus+ dauern mindestens 2 Tage (in Partnerländern: mindestens 5 Tage) und höchstens 2 Monate (exklusive Reisezeit).

Fördersätze für Fortbildungen mit Erasmus+

Die Zuschüsse für Reise- und Aufenthaltskosten variieren je nach Gastland. Personen mit Behinderungen oder mit chronischen Krankheiten können Sonderzuschüsse beantragen. Das Gleiche gilt für Teilnehmer/innen, die Kinder mit ins Ausland nehmen. Kurskosten werden nicht gefördert. Informationen zu den im Einzelfall gültigen Fördersätzen erteilt das International Office der entsendenden Hochschule.

Voraussetzungen und Antragsstellung

  • Die oder der Hochschulmitarbeiter/in ist an der entsendenden Hochschule regulär beschäftigt.
  • Die entsendende Hochschule achtet die Erasmus+ Charta für Hochschulbildung (ECHE).
  • Gastinstitution kann eine Hochschule mit ECHE oder eine andere Organisation im Gastland sein.
  • Inhalte und Dauer des Fortbildungsaufenthalts haben alle Beteiligten vor Antragsstellung festgelegt.

Den Antrag auf Förderung eines Fortbildungsaufenthalts im Ausland stellt in jedem Fall die entsendende Hochschule (International Office) im Rahmen von Mobilitätsprojekten – nicht die Einzelperson, die den Aufenthalt anstrebt.

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Hochschulbildung


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