Antragstellung

Antragsberechtigt sind Hochschulen mit gültiger Erasmus+ Higher Education Charter oder Konsortien, die einen Antrag im Namen von einer Gruppe von Hochschulen stellen. Anträge werden durch die im europäischen Programmland beheimatete Hochschule gestellt; eine Einreichung durch Hochschulen aus Partnerländern ist nicht möglich. Anträge können einmal jährlich zur Antragsfrist gestellt werden:

Antragsfrist 2017: 2. Februar 2017 (12:00 MEZ).

Die nächste Antragsfrist ist voraussichtlich im Februar 2018.

Nach erfolgter einmaliger Registrierung in der Unique Registration Facility (URF) der Europäischen Kommission füllen Hochschulen mit gültiger ECHE das Antragsformular (eForm) online aus. Die Übermittlung des vollständig befüllten Antragsformulars mit den verpflichtenden Beilagen erfolgt ausschließlich elektronisch – Anträge, die per Post, Fax oder E-Mail übermittelt bzw. nach der Antragsfrist eingereicht werden, können nicht akzeptiert werden. Nach Übermittlung der eForm bestätigt die Nationalagentur den Erhalt des Antrags. Dieser wird in der Folge einem Formalcheck unterzogen und inhaltlich evaluiert. Der Auswahlentscheid über die Fördervergabe wird ca. Ende April getroffen und unmittelbar anschließend an sämtliche antragstellenden Institutionen kommuniziert.

Tipp: Öffnen Sie das Antragsformular nicht direkt im Browser, sondern speichern Sie das Formular auf dem Laufwerk Ihres Computers. Öffnen Sie anschließend das lokal gespeicherte Formular zur weiteren Bearbeitung. Technische Hilfestellung zum Antragsformular finden Sie im Leitfaden "Technical Guidelines for eForms".

Erasmus+ Konsortium

Erasmus+ Mobilitätsaktivitäten werden in der Regel von einzelnen Hochschulen abgewickelt. Alternativ können diese aber auch von einem Konsortium koordiniert werden. Der Koordinator des Konsortiums verwaltet dabei Erasmus+ Mobilitäten für mehrere Hochschulen. Dieser kann entweder eine Hochschule, oder aber auch ein anderer Institutionstyp, etwa ein Unternehmen, eine Forschungseinrichtung oder ein Verein sein. In einem gemeinsamen Vertrag regeln die Partner eines Konsortiums alle finanziellen und administrativen Aufgaben.

Für die Koordination eines Erasmus+ Konsortiums benötigt die betreffende Einrichtung eine Akkreditierung. Diese kann direkt bei der Nationalagentur zeitgleich mit dem Mobilitätsantrag beantragt werden.

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Vor jeder Antragsfrist informieren Sie unsere Webinare rund um Mobilitätsprojekte in der Hochschulbildung.

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Nationalagentur Erasmus+ Bildung Hochschulbildung


+43 1 534 08-0
bildung.erasmusplus.at/hochschulbildung/

Ebendorferstraße 7
1010 Wien

Erasmus-Hochschulcharter (ECHE)

Die Erasmus+ Charter for Higher Education, kurz ECHE bildet für Hochschulen die rechtliche Basis für eine Teilnahme am Programm Erasmus+. Sie definiert den allgemeinen Qualitätsrahmen für europäische und internationale Kooperationsaktivitäten im Programm. Dies gilt sowohl für Projekte, die bei der Nationalagentur beantragt werden als auch für multinationale Vorhaben, die bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.

In Österreich kann die Erasmus+ Hochschulcharta von Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und anderen anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen beantragt werden. Sie wird bis 2020 verliehen (und deckt damit das gesamte Studienjahr 2020/21 ab). Der Antrag auf eine ECHE wird direkt bei der Exekutivagentur EACEA in Brüssel gestellt. Es gibt eine jährliche Einreichfrist.