Antragstellung

Antragsberechtigt sind Hochschulen mit gültiger Erasmus+ Higher Education Charter oder Konsortien, die einen Antrag im Namen von einer Gruppe von Hochschulen stellen. Anträge werden durch die im europäischen Programmland beheimatete Hochschule gestellt; eine Einreichung durch Hochschulen aus Partnerländern ist nicht möglich. Anträge können einmal jährlich zur Antragsfrist gestellt werden:

Antragsfrist 2018: 1. Februar 2018 (12:00 MEZ).

Vor der ersten Antragstellung müssen sich alle Projektpartner in der Unique Registration Facility (URF) der Europäischen Kommission registrieren. Die koordinierende Einrichtung übermittelt das ausgefüllte Online-Antragsformular in einer der offiziellen Landessprachen der Programmländer.  Anträge, die per Post, Fax oder E-Mail übermittelt oder nach der Antragsfrist eingereicht werden, werden nicht akzeptiert.

Nach Übermittlung des Antrags bestätigt die Nationalagentur dessen Erhalt. Dieser wird in der Folge einem Formalcheck unterzogen und inhaltlich evaluiert. Der Auswahlentscheid über die Fördervergabe wird ca. Ende April getroffen und unmittelbar anschließend an sämtliche antragstellenden Institutionen kommuniziert.

Die Antragsformulare für die Antragsrunde 2018 werden demnächst hier veröffentlicht.

Unterlagen zur Antragstellung

Das heuer erstmals verfügbare Online-Antragstellungstool der Europäischen Kommission wird voraussichtlich erst im Dezember zur Verfügung stehen. Inhaltlich wird dieses jedoch nahezu exakt den bisher verwendeten eForms gleichen, sodass der narrative Teil des Antrags (Beantwortung der vier quality questions pro Partnerland) auch jetzt bereits vorbereitet werden kann und dann zu einem späteren Zeitpunkt nur noch in das Webtool eingefügt werden muss.

Erasmus+ Konsortium

Erasmus+ Mobilitätsaktivitäten werden in der Regel von einzelnen Hochschulen abgewickelt. Alternativ können diese aber auch von einem Konsortium koordiniert werden. Der Koordinator des Konsortiums verwaltet dabei Erasmus+ Mobilitäten für mehrere Hochschulen. Dieser kann entweder eine Hochschule, oder aber auch ein anderer Institutionstyp, etwa ein Unternehmen, eine Forschungseinrichtung oder ein Verein sein. In einem gemeinsamen Vertrag regeln die Partner eines Konsortiums alle finanziellen und administrativen Aufgaben.

Für die Koordination eines Erasmus+ Konsortiums benötigt die betreffende Einrichtung eine Akkreditierung. Diese kann direkt bei der Nationalagentur zeitgleich mit dem Mobilitätsantrag beantragt werden.

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Vor jeder Antragsfrist informieren Sie unsere Webinare rund um Mobilitätsprojekte in der Hochschulbildung.

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Hochschulbildung


+43 1 534 08-0
bildung.erasmusplus.at/hochschulbildung/

Ebendorferstraße 7
1010 Wien

Erasmus-Hochschulcharter (ECHE)

Die Erasmus+ Charter for Higher Education, kurz ECHE bildet für Hochschulen die rechtliche Basis für eine Teilnahme am Programm Erasmus+. Sie definiert den allgemeinen Qualitätsrahmen für europäische und internationale Kooperationsaktivitäten im Programm. Dies gilt sowohl für Projekte, die bei der Nationalagentur beantragt werden als auch für multinationale Vorhaben, die bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.

In Österreich kann die Erasmus+ Hochschulcharta von Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und anderen anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen beantragt werden. Sie wird bis 2020 verliehen (und deckt damit das gesamte Studienjahr 2020/21 ab). Der Antrag auf eine ECHE wird direkt bei der Exekutivagentur EACEA in Brüssel gestellt. Es gibt eine jährliche Einreichfrist.