European Universities (Europäische Hochschulen)

Studierende an Tischen in Bibliothek von oben fotografiert © Pexels

European Universities sollen eine neue Form der Kooperation zwischen Hochschuleinrichtungen darstellen, mit dem langfristigen Ziel die Exzellenz des Europäischen Hochschulraumes zu stärken und letztlich die European Education Area zu verwirklichen und zu einem Europäischen Abschluss zu führen.

Nach einer Pilotphase 2019 und 2020 im laufenden Programm Erasmus+ soll das neue Konzept in das kommende Erasmus-Programm (2021-2027) implementiert werden.

Ziele und Charakteristika

Ziele und Charakteristika der European Universities nach derzeitigem Stand (Juli 2018) der Überlegungen – sie sollen

  • bottom-up Allianzen sein mit einer gemeinsamen langfristigen Strategie zur Zusammenarbeit, die über bisherige Formen der Kooperation hinausgeht und auch bereits bestehenden Allianzen erlaubt ihre Zusammenarbeit auf eine neue Ebene zu stellen.
  • neue Arten von Kooperationen ermöglichen, die sich über alle Ebenen der Organisationseinheit, über alle Aktivitätsfelder und über alle Regionen Europas hinweg erstrecken.
  • Synergien schaffen, die zu einer substantiellen Verbesserung der Qualität, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Europäischen Hochschulraumes führen.
  • das Wissensdreieck Lehre, Forschung und Innovation eng verknüpfen durch in hohem Maße innovative und flexible Studienangebote (digitales, teamorientiertes Arbeiten an gesellschaftlichen Herausforderungen, engere Verbindung von Lehre und Forschung, etc.).
  • Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden als Standard festsetzen und somit den Wissensaustausch über Grenzen hinweg festigen.
  • geografisch und sozial inklusiv und offen gegenüber unterrepräsentierten Gruppen und nicht-traditionell Studierenden sein, um die Diversität Europas widerzuspiegeln.
  • einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leisten.
  • europäische Werte fördern und den europäischen Zusammenhalt stärken.

Das Ziel der Pilotphase ist es verschiedene Arten von Allianzen zu testen, sei es die Weiterentwicklung bereits bestehender Kooperationen, sei es die Neuentwicklung von Allianzen mit bestimmten Schwerpunkten (Forschung, innovative Pädagogik, etc.) oder bestehend aus möglichst vielen unterschiedlichen Arten von Hochschulen oder sei es das Einbeziehen von Unternehmen/NGOs. Der Gestaltungsspielraum ist hierbei größtmöglich. Eine Evaluierung im Anschluss an die Pilotphase soll zeigen, welche Modelle der Kooperation besonders erfolgreich sind. Für Allianzen der Pilotphase soll es die Möglichkeit der Wiedereinreichung ab 2021 geben.

Laufzeit

Projekte der Pilotphase umfassen einen Finanzierungszeitraum von 3 Jahren.