Erasmus+ Hochschulbildung: Capacity Building in Higher Education

Junge Menschen arbeiten an Computern © OeAD/Gianmaria Gava

Capacity Building in Higher Education-Projekte (CBHE) sind Kooperationen zwischen Programm- und Partnerländern. Ein Konsortium besteht aus mindestens zwei Hochschulen aus zwei verschiedenen Programmländern. Liegt der Kooperationsfokus nur auf einem Partnerland, benötigt man drei Hochschulen aus diesem Land. Sind mehrere Partnerländer im Projekt beteiligt, dann müssen es mindestens zwei Hochschulen aus jedem beteiligten Partnerland sein (Ausnahmen entnehmen Sie dem aktuellen Aufruf).

In der Antragsrunde 2018 wurden sieben Projekte unter österreichischer Koordination genehmigt (weitere Informationen).

Ziele

  • Verbesserung der Qualität in der Hochschulbildung von Partnerländern sowie Stärkung der  Relevanz für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft
  • Verbesserung der Governance und des Managements von Partnerhochschulsystemen
  • Zugänglichkeit und Internationalisierung der Hochschulbildung in Partnerländern

Um dies zu erreichen können z. B.

  • neue Curricula entwickelt oder bereits bestehende verbessert werden
  • neue Lern- und Lehrmethoden, insbesondere zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen (Sprachkenntnisse, IKT-Kompetenzen, unternehmerisches Denken etc.) erarbeitet werden
  • interne und externe Qualitätssicherungssysteme entwickelt werden

In Abhängigkeit von den am Projekt beteiligten Ländern müssen nationale, regionale oder länderübergreifende Prioritäten im Projektantrag festgelegt werden.

Folgende Bereiche werden dabei abgedeckt:

  • Fachbereiche (für die Curriculum-Entwicklung)
  • Verbesserung der Qualität von Aus- und Weiterbildung
  • Verbesserung von Verwaltung und Betrieb von Hochschuleinrichtung
  • Entwicklung des Hochschulbereichs innerhalb der Gesellschaft.

Eine detaillierte Liste der aktuellen Prioritäten wird auf der Website der Exekutivagentur der Europäischen Kommission veröffentlicht.

Laufzeit

Capacity Building-Projekte dauern zwei oder drei Jahre.