Erasmus+ Hochschulbildung: Capacity Building in Higher Education

Personen vor PCs © OeAD/Gianmaria Gava

Capacity Building in Higher Education-Projekte (CBHE) sind Kooperationen zwischen mindestens drei Hochschuleinrichtungen aus drei verschiedenen Programmländern mit zumindest drei Hochschulen aus einem oder mehreren Partnerländern (i. d. R. zumindest zwei Hochschulen aus jedem Partnerland). Genaue Regelungen finden Sie dazu im Programmleitfaden der jeweiligen Antragsrunde (Part B – Information about the actions covered by this guide – Capacity Building in the field of higher education).

Ziele

  • Verbesserung der Qualität in der Hochschulbildung von Partnerländern sowie Stärkung der  Relevanz für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft
  • Verbesserung der Governance und des Managements von Partnerhochschulsystemen
  • Zugänglichkeit und Internationalisierung der Hochschulbildung in Partnerländern

Um dies zu erreichen können z. B.

  • neue Curricula entwickelt oder bereits bestehende verbessert werden
  • neue Lern- und Lehrmethoden, insbesondere zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen (Sprachkenntnisse, IKT-Kompetenzen, unternehmerisches Denken etc.) erarbeitet werden
  • interne und externe Qualitätssicherungssysteme entwickelt werden

In Abhängigkeit von den am Projekt beteiligten Ländern müssen nationale, regionale oder länderübergreifende Prioritäten im Projektantrag festgelegt werden.

Folgende Bereiche werden dabei abgedeckt:

  • Fachbereiche (für die Curriculum-Entwicklung)
  • Verbesserung der Qualität von Aus- und Weiterbildung
  • Verbesserung von Verwaltung und Betrieb von Hochschuleinrichtung
  • Entwicklung des Hochschulbereichs innerhalb der Gesellschaft.

Eine detaillierte Liste der aktuellen Prioritäten wird auf der Website der Exekutivagentur der Europäischen Kommission veröffentlicht.

Laufzeit

Capacity Building-Projekte dauern zwei oder drei Jahre.

Förderhöhe

Für die Projektimplementierung können max. 1 Mio. Euro gefördert werden. Für Projekte mit Westbalkan- und EU-Nachbarschaftsländern können zusätzliche Mobilitäten finanziert werden.

Weitere Informationen finden Sie im Programmleitfaden der jeweiligen Antragsrunde (Part B – Information about the actions covered by this guide – Capacity Building in the field of higher education).

Nationalagentur Erasmus+ Bildung Hochschulbildung


+43 1 534 08-0
bildung.erasmusplus.at/hochschulbildung/

Ebendorferstraße 7
1010 Wien

Programmländer

Unter E+ Programmländer werden die 28 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island, Liechtenstein, die ehem. Jugoslawische Republik Mazedonien sowie die Türkei verstanden.

Partnerländer

Der Begriff Partnerländer bezeichnet alle Staaten außerhalb der Programmländer; je nach Erasmus+ Programmaktion sind unterschiedliche Partnerländer teilnahmeberechtigt. Informationen dazu finden Sie im Programmleitfaden der jeweiligen Antragsrunde (Part B – Information about the actions covered by this guide – Capacity Building in the field of higher education).