Die Zukunft von Erasmus+ ab 2021

Für das neue europäische Bildungsprogramm Erasmus+ 2021-2027 werden die finalen Vorbereitungen getroffen.

Das erfolgreiche EU-Programm Erasmus+ wird ab 1. Jänner 2021 fortgeführt. Die Europäische Kommission schlägt vor, die finanziellen Mittel für das Nachfolgeprogramm auf 30 Mrd. zu verdoppeln.

Grenzüberschreitende Mobilität für Menschen aller Altersgruppen, die Zusammenarbeit im Rahmen europäischer Projekte sowie die Unterstützung politischer Reformen bleiben weiterhin die zentralen Aufgaben von Erasmus+.

Dabei soll der Zugang für alle Menschen und Organisationen aus den Bereichen Bildung, Jugend und Sport zum Programm erleichtert werden, insbesondere sollen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft oder etwa bestehender Mobilitätshindernisse die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten.

Die Teilnahme am Programm Erasmus+ wird in allen Bereichen in Form von integriertem Lernen („Blended Learning“) möglich; genauso wird der Wissens- und Kompetenzerwerb mittels eLearning ausgebaut. Unter den aktuellen Bedingungen von COVID-19 leistet das Programm bereits jetzt wichtige Vorbereitungsarbeiten, damit die Teilnahme am Programm auch ohne physische Mobilität und ohne Präsenzlernen möglich bleibt.

Einige konkrete Änderungen für den Bildungsbereich, die Erasmus+ ab 2021 vorsieht:

  • Ein besonderer Fokus wird auf der Mobilität von Schüler/innen liegen. Diese werden nicht mehr in der Projektschiene KA229 mobil sondern in der Leitaktion für Mobilität.
  • Möglichkeit zur Akkreditierung von Institutionen, um die Teilnahme an Erasmus+ und die Durchführung von Mobilitätsprojekten einfacher zu gestalten.
  • Alternativ zur Akkreditierung können Bildungsinstitutionen das Programm auch im Rahmen eines Short-Mobility Projects kennen lernen.
  • Es sollen noch mehr kurze Lernaufenthalte im Ausland stattfinden können.